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Freitag

EU-Beamte bis zu 10 Wochen Urlaub

Beamter in Brüssel müsste man sein, dann könnte man bis zu 50 Tage pro Jahr blaumachen. Das ist ungefähr doppelt so viel Urlaub wie ein Angestellter hat. Ungeheuerlich auch die fragwürdig großen EU-Büros etwa in den Urlaubsparadiesen Fidschi und Barbados.

Beamter müsste man sein und das in Brüssel. Ein Beamter hat ungefähr doppelt soviel Urlaubstage wie ein normaler Angestellter. Nämlich bis zu 50 Tage im Jahr. Das ist ärgerlich für die europäischen Steuerzahler.

Die Eurokraten haben sich nicht nur eine Fette Gehaltserhöhung von 3,7% herausgeschunden sondern haben auch noch deutlich öfters frei als der Normalbürger. Aus der Anfrage von Martin Ehrenhauser geht hervor das jeder EU-Beamter Anspruch auf 24 Urlaubstage hat und je nach alter, kommen noch einzelne Tage dazu - bis zu maximal 30 Tage! Das entspricht zusätzlichen 6 Wochen. Zusätzlich gibt es Betriebsurlaubstage was 2010 inkl. der Feiertag nochmals 17 Tage ausmacht. Plus die nicht miteinkalkulierten Reisetage.

"Ein 54-Jähriger EU -Beamte aus Wien kommt so auf bis zu 50 freie Tage!" so Ehrenhauser. Weiteres fordert er: "Die Sonderstellung der EU-Beamte muss beendet werden. Durch harte Verwaltungsreformen kann die Politik ihre verlorene Glaubwürdigkeit wiederherstellen." Einsparen kann man auch die üppigen EU-Urlaubsbüros in Urlaubsparadiesen wie etwa auf den Fidschis! Dort arbeiten gleich 35 Brüssler Beamten mit fettem Gehalt, hohem Urlaubsanspruch und Büros unter Palmen...
Quelle: ehrenhauser.at

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Trotz Top-Jobs kassieren EU-Kommissare weiter ab

Zahlreiche Ex-Kommissare kassieren Übergangsgelder, obwohl sie nach dem Ausscheiden längst neue Spitzenpositionen in Wirtschaft oder Politik haben! In der Regel sind die Bezüge bis zu 3 Jahren mit bis zu 65% garantiert. Bei einem Mindestgehalt von € 20.278.- ist das viel Geld.

Unter den Doppelverdienern ist der Italienische Außenminister „Franco Frattini“ wie die Financial Times Deutschland berichtet. Auf einer Liste mit 17 Personen stehen nur die Spitzenbezieher. Einige davon wie Chefdiplomat Frattini, Danita, Hübner und Louis Michel haben von der Kommission ins EU Parlament gewechselt. Trotz weiterer Anstellung, beziehen eben diese das Übergangsgeld!

Eigentlich soll der Abschiedsbonus den scheidenden Politkern helfen, Interessenkonflikte zu vermeiden. Die 1967 festgesetzte Regelung garantiert den Ex-Kommissaren für 3 Jahre weiter den CashFlow. Wer vor Ablauf der 3 Jahre einen anderen Job annimmt, dem werden seine Ex-Bezüge von Brüssel aus gesenkt, nicht aber ganz gestoppt!

Von der Lobbyisten-Alimentierung profitiert auch der frühere Binnenmarkt-Kommissar „Charly McCreevy“. „Das ist eine Bankrotterklärung für das Übergangsgeldsystem“ wurde der Fraktionslose Österreichische Abgeordnete „Martin Ehrenhauser“ von der „Financial Times Deutschland“ zitiert. Das Übergangsgeld berührt ein sensibles Thema wenn Kommissare direkt aus Brüssel in die Wirtschaft wechseln. Wie nun bekannt wird erhalten sie dabei eine finanzkräftige Unterstützung.

Die EU-Kommission verteidigt das unter Beschuss geratene System der Überbrückungshilfe, da die Regelung die Kommissare davor Schütze jedes Jobangebot annehmen zu müssen, so der Kommissions-Sprecher „Michael Mann“.

Welche Löcher dieses System doch aufweist beweist der frühere Industriekommissar was beispielsweise im April, 6 Monate nach seinem Abgang als Kommissar, eine Lobbyagentur gründete. Aber erst am 01.September Informierte er die Kommission darüber. Vielleicht gar Rückwirkend auf den Beitrag der „Finanzial Times Deutschland“ damit die Wellen nicht zu gross werden!

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Montag

EU-Luxus-Gehälter: 24000 Euro im Monat


Astronomischer Gehaltswucher bei der EU: 37 Top-Beamte verdienen mehr als die deutsche Bundeskanzlerin. 5461 EU-Diener erhalten mehr als 10000 Euro im Monat. 100000 Tage „Sonderurlaub“. Üppige Zulagen und attraktive Steuerprivilegien. Arbeiten bis 61, dann ab in Luxusrente mit 12600 Euro.

Eine Anfrage des österreichischen EU-Abgeordneten Martin Ehrenhauser (Liste Martin) lüftete das bestgehütete Geheimnis in Brüssel: Was verdienen eigentlich die 23186 EU-Beamten? Wie lange arbeiten sie? Und wie hoch ist die Rente?

Das Ergebnis übertrifft selbst hochgestochene Befürchtungen. Die Bürokratie in Brüssel gleicht einem Selbstbedienungsladen mit vollkommen irrealen Gehaltsstrukturen. Außerdem erfreuen sich die Beamten noch zahlreicher zusätzlicher Privilegien, welche man bei ihren Untertanen vergeblich sucht: Insgesamt 100000 Tage Sonderurlaub, Durchschnittsrentenalter 61 Jahre, üppige Pensionen, großzügiges Kindergeld und jede Menge Zulagen. Und natürlich Steuervorteile, die es für die Bürger nicht gibt.

Spitzenverdienst: 24000 Euro
Laut EU-Selbstauskunft „verdienen“ allein 37 Top-Beamte 24000 Euro pro Monat (also mehr als die Bundeskanzlerin). Das Grundgehalt sogenannter EU-Top-Beamter beträgt zwischen 16.601 und 18.025 Euro. Dazu kommen noch zahlreiche Zulagen, wie z.B. eine Auslandszulage von 16 Prozent des Grundgehalts, eine Haushaltszulage von bis zu 500 Euro und eine Kinderzulage von rund 300 Euro pro Kind und andere geldwerte Annehmlichkeiten.

Jeder 4. kassiert mehr als 10000 Euro
Doch auch die unteren Chargen in Brüssel müssen nicht darben. Genau 5461 Beamte verdienen mehr als 10000 Euro im Monat. Das bedeutet: 23,55 Prozent der Eurokraten, oder fast jeder vierte EU-Beamte  geht mit mehr als 10.000 Euro pro Monat nach Hause.

Traumjob EU-Sekretärin

Nicht nur in den oberen Etagen wird in Brüssel auf Kosten der europäischen Steuerzahler kräftig abkassiert. Auch wer „unten“ anfängt, verdient ebenfalls bedeutend mehr, als jeder andere Arbeiter und Angestellte in den Heimatländern. So erhält eine einfache Sekretärin in Brüssel 2550 Euro netto im Monat.

Kaum Steuern

Damit von dem Gehalt auch möglichst viel übrig bleibt, schufen die Eurokraten für sich besondere Steuerregeln. Laut Steuerexperten zahlt ein EU-Beamter mit einem Grundgehalt von 7.600 Euro im Vergleich zu einem heimischen Arbeitnehmer praktisch keine Einkommenssteuer: Ganze 900 Euro oder 12 Prozent kriegt der Fiskus. Dagegen müssen die Untertanen in Deutschland bei gleichem Einkommen mehr als drei Mal höhere Steuern zahlen. Außerdem: die EU-Zulagen sind für Eurokraten völlig steuerbefreit. Für normale Arbeiter in Deutschland dagegen sind Zulagen steuerpflichtig!

100000 Tage Sonderurlaub
Weil EU-Beamte bekanntlich weit von zuhause wegwohnen, erhalten sie darüber hinaus großzügig bemessene Sonderurlaubstage. Pro Jahr fallen in Brüssel 100000 Tage Sonderurlaub an. Das schmälert selbstverständlich nicht Gehalt und Zulagen!
 
12600 Euro Rente
Und weil besonders Spitzenbeamte so hart arbeiten, gönnen sie sich die Rente durchschnittlich schon ab 61 Jahren. Offiziell darf ein männlicher EU-Beamter zwar erst mit 63 in Rente gehen, doch die bis dahin hält es kaum jemand aus. Damit der Luxus aber auch im Rentenalter garantiert ist, erhält etwa ein EU-Generaldirektor, der 22.000 Euro brutto pro Monat kassiert, eine Rente von bis zu 12.600 Euro.
 
Und sie wollen noch mehr
Die Personalvertreter der Eurokratie in Brüssel klagen beim EU-Gerichtshof in Luxemburg eine Mega-Gehaltserhöhung ein.
2009, im schwersten Krisenjahr der EU-Geschichte, verlangten die EU-Beamten ein Gehalts-Plus von 3,7 Prozent. Einige  EU-Regierungschefs, allen voran die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Österreichs Kanzler Werner Faymann, legten damals empört ein Veto ein.
Während in Europa Millionen Menschen um ihren Arbeitsplatz bangten und herbe Gehaltseinbußen hinnehmen mussten, setzte die Kommission dennoch ein Gehaltsplus von 1,85 Prozent durch. Und dagegen klagen die Eurokraten nun.  Geht 2011 die Klage der EU-Personalvertreter durch, muss die EU allen ihren Beamten rückwirkend eine weitere Gehaltserhöhung von 1,85 Prozent auszahlen.
Das summiert sich dann auf 170 Millionen Euro Steuergeld aller EU-Bürger. Binnen drei Jahren würden damit bei einem Urteil zugunsten der EU-Beamten die Gehälter um stolze 7,2 Prozent steigen.
Quelle: mmnews.de


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